Die Salamitaktik

Leider hat die Salamitaktik nichts mit dem übermäßigem Verzehr dieser Wurstspezialität zu tun, auch wenn ich dies für einen höchst innovatives Konzept zur Gewichtsreduktion halten würde, was leider sehr wahrscheinlich aber hochgradig erfolglos wäre.

Ich bezeichne damit dem Ansatz, den ich bei Fußballfans im Training gelernt habe und zwar Veränderungen nach und nach, in kleinen Portionen einzustreuen.

Man kann an den zwei grundsätzlichen Stellschrauben arbeiten, Kalorienverbrauch und -aufnahme.  Die Salamitaktik hat bei mir bei der Kalorienaufnahme sehr gut angeschlagen. So habe ich z.B. den Zucker in Getränken reduziert. Jahrzehntelang war ich es gewohnt, meinen Kaffee mit einem Löffel Zucker zu trinken. Inzwischen ist da gar ein Zucker mehr drin. Den Saftanteil bei den Saftschorlen habe ich nach und nach auf eher homöopathische Dosen reduziert.  Ich habe mich inzwischen so daran gewöhnt, dass ein Glas reiner Saft mir inzwischen nicht mehr schmeckt. Es ist zu süß.

Beim Essen habe ich das ähnlich gehandhabt, stückchenweise immer mehr Obst und Gemüse in die Ernährung mit eingebaut.

Was bei mir mit Sicherheit nicht funktioniert hätte, wäre ein „kalter Entzug“ gewesen, also komplett die Ernährung und Bewegungsgewohnheiten von heute auf morgen zu ändern. Das habe ich in der Vergangenheit oft genug probiert, nur um dann relativ schnell wieder in alte Muster zu verfallen.

Durch Fußballfans im Training habe ich inzwischen 16 Kilo abgenommen und ich bin recht zuversichtlich, dass da noch ein paar folgen werden. Entzugserscheinungen habe ich keine, auch nicht nach Salami. 😉

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